Aha-Erfahrung: Das Café am Rande der Welt… Eine inspirierende Reise zum eigenen Selbst

Im September 2022 war ich zusammen mit meiner Schwester & ihrem Freund eine Woche in Mallorca & hab mir – wie durch Zufall – durch das Buch “Aha-Erfahrung: Das Café am Rande der Welt… Eine inspirierende Reise zum eigenen Selbst” eingepackt. Das Lesen dieses wundervollen Buches hat so einige Aha-Momente in mir hervorgebracht, welche ich heute gerne mit dir teilen möchte.

Bevor Sie diesen Beitrag lesen, bitte besprechen Sie mir Ihrer inneren Stimme, was die Zeit, in welcher Sie jede einzelne Zeile durchgehen, für Deine Zeit Hier bedeuten könnte. 

Diese Worte entspringen nicht mir, sondern dem Autor John Streckley. Der Sinn hinter den obigen Zeilen, wird sich dir wohl im Laufe dieses Beitrags erschließen… Nehm dir also gerne ein paar Minuten Zeit, nehm dir Zettel & Stift zur Hand & schreibe dir deine Gedanken auf ein Blatt Papier.

The Why Café

Gleich zu Beginn des Buches erinnert der hervorragende Autor John Steckley an seinen ersten Bestseller, das Buch “The Why Café”. Auch wenn es nicht Inhalt des vorliegenden Beitrags ist, spielen die folgenden Fragen eine durchaus beständige Rolle, wenn nicht sogar, die einzig wahre Rolle.

Lass mich dich ins kalte Wasser werfen – und lass die folgenden Fragen in aller Ruhe auf dich wirken…

  • Warum bist du hier?
  • Hast du Angst vor dem Tod?
  • Führst du ein erfülltes Leben? 

Bereits diese Fragen spielen darauf an, sich Gedanken über den Sinn des Lebens zu machen. Auch ich, nachdem ich das Buch bereits vor neun Monaten las, kann keine direkte Antwort geben. Jedoch erlaubte mir das Buch (ihr findet den Link hier), eine wichtige Entscheidung zu treffen, welche mich noch heute prägt. Welche Geschichte ich besonders prägend fand, hat etwas mit einem Fischer zu tun.

Die Erzählung über den Fischer

Die Erzählung besagt, dass ein alter Fischer sehr gut ist, indem was er macht. Er beherrscht die Fischerskunst voll und ganz. Rein theoretisch könnte er seine Tätigkeit ausweiten, größer werden und in verschiedene Nationen expandieren. Mehr Geld verdienen, viele Angestellte haben und weltweit Ansehen erhalten für seine Fischerskunst. Der Fischersmann hingegen, erklärt, dass es nicht in seinem Interesse liege, “mehr” zu haben. Denn mit seinen wenigen, aber ausreichenden Fischers-Erträgen, hat er ausreichend viel Geld seine Familie zu ernähren. Auch hat er genug Zeit, abends mit seiner Familie den Sonnenuntergang zu beobachten - Dies würde ihm genommen werden, würde er expandieren. Er hätte mehr Arbeit, mehr Dinge, die er im Auge haben muss, mehr Verantwortlichkeiten und weniger Zeit. Weniger Zeit für die Familie und sich selbst - die Dinge, die ihm besonders am Herzen liegen. Diese kleine aber feine Geschichte lehrt uns: Weniger ist mehr.

Soweit, so gut. Nun aber zum eigentlichen Buch, über das ich erzählen möchte.

Wiedersehen im Cafe am Rande der Welt

Mit der Basis des obigen Grundgedanken, dass Mehr nicht unbedingt Besser oder Glücklicher bedeutet, befasst sich das Buch “Wiedersehen im Cafe am Rande der Welt” mit den folgenden zwei Fragen:

  • Warum bist du hier? 
  • Spielst du auf deinem Spielplatz?

Bevor ich auf diese Punkte eingehe, möchte ich dir vorab meine Kernerkenntnisse vorstellen:

Kernerkenntnisse aus “Wiedersehen im Cafe am Rande der Welt” von John Streckley

Was wurde mir beim Lesen dieses Buches besonders bewusst? Materielle Dinge formen häufig unser Leben und scheinen unsere Persönlichkeit auf eine Art und Weise zu formen, in welcher wir keinen andere Ausweg sehen, als

  • den Job als 1. Prio unseres Lebens zu betrachten
  • unser Geld für unnötige Dinge auszugeben, da wir es uns “verdient” haben, und …
  • am Ende des Tages doch nur dem nächsten To-Do nachlaufen.

Viele von uns, so auch ich, vergessen völlig, dass man die Reise des Lebens eigentlich bereits mit den kleinsten, aber für einen wertvollen Dinge bestreiten kann. So kann ich mich aus dem Buch an ein Zitat erinnern, welches besagt, dass man auch eine Kanu-Reise mit den lediglich wichtigsten Gegenständen bestreiten kann. Mit zu viel unnötigen Ballast geht das Kanu unter. So ist es auch im wahren Leben: Versuchen wir uns mit materiellen Gegenständen zu “beglücken”, erreichen wir letztlich das Gegenteil. Wir haben mehr Sachen, auf die man Acht geben muss, mehrere Verpflichtungen, die unseren Alltag delegieren und mehrere Rechnungen, die wir zu begleichen haben. Wir schaffen uns unser Leben selbst. Wir schaffen uns Grenzen und Verantwortlichkeiten, welche letztlich in unguten Gefühlen, Stress und Ärger enden. 

Was einem dieses Buch lehrt, was es mir lehrte? Weniger ist mehr. Packe dein Kanu nicht voller unnötigen Sachen. Packe es mit den wenigen Dingen, die dir wirklich wichtig sind. Genieße die Journey. Mach dich frei. Fühl dich frei. 

Sind erfolgreiche Menschen eine Inspiration oder Bedrohung für dich? Die Antwort sagt dir, ob du offen für Neues bist oder nicht. Wenn ich persönlich mich ängstlich vor erfolgreichen Menschen fühle, weiß ich sehr genau: Ich muss an mir arbeiten – denn mit Angst, werde ich nicht offen für Neues sein & schon gar nicht die Erfolgsposition meines Gegenübers erreichen.

Vertraust du deiner Intuition oder deiner Rationalität? Unsere Intuition ist so viel stärker, wie wir häufig wahr haben wollen. Wir müssen lernen, unserer Intuition zu vertrauen. Wie wir das schaffen? Wir müssen unserem Geist wenige Minuten freien Lauf lassen, und er wird uns sagen, was das Richtige für uns ist. Eine wertvolle Methode, um dies zu erreichen? Einfach mal 15 Minuten nichts tun – einfach nichts. So versuche ich, mir täglich 15 Minuten zu nehmen, in denen ich nichts mache & meinen Gedanken freien Lauf lasse. Es ist äußerst erstaunlich, welche tollen und wundervollen Gedanken und Ideen hierbei aufkommen (können).

Was bedeutet deine Zeit hier auf Erden?

Diese Frage stellt einen essenziellen Part des Buches dar. Der Beantwortung dieser Frage kann man definitiv näher kommen, wenn man dieses Buch ganz liest. Es schenkt dir Inspiration, aus den herkömmlichen Gedanken unserer Gesellschaft auszubrechen & auf eine völlig neue Art und Weise zu erkennen, was du alles machen kannst, um glücklich mit dir & deinem Leben zu sein. Hol dir das Buch am besten direkt auf Amazon. Damit du auf diese wertvollen Inhalte nicht all zu lange warten musst, lass mich ein paar interessante Parts mit dir teilen 😌

Wer bin ich und warum bin ich hier?

Dieser Satz beschäftigt nicht nur die Leser des Buches, sondern auch die Akteure im Buch – was das Learning besonders illustrativ gestaltet. Das Buch handelt von der Hauptakteurin Jessica, welche sich “völlig verloren” fühlt. Sie sitzt in einem Café, greift diverse Male in ihre Brieftasche zum Telefon, um “zu arbeiten” und ist kurz vor der Entscheidung, ein Café zu verlassen. Sie erkennt: Sie lebt kein Leben der Fülle, der Spontanität oder Freude.

Sie liest die Frage, “Wer bin ich & warum bin ich hier”.

Diese Frage erscheint ihr sehr fern.

Der Café Inhaber beginnt mit Jessica ein Gespräch und hilft ihr, die obige Frage besser zu verstehen.

Gefühle, Tränen und Emotionen überkommen Jessica, als sie sich bewusst wird, dass sie den Sinn ihres Lebens nicht verfolgt, gar annähernd kennt.

Den Sinn hinter Emotionen beschreibt der Autor sehr treffend:

Manchmal sind Emotionen die einzige Möglichkeit des Herzens, um unserem physischen Sein mitzuteilen.

Jessica wird von Emotionen überkommen. Ihr Herz sendet ihr eine klare Nachricht: Ihr Leben ist nicht vollkommen.

Was will der Autor damit sagen? Im Geheimen versucht der Autor, Menschen auf deren persönlichen Weg aufmerksam zu machen – er hilft, Glück, Freude und den Sinn im Leben neu zu entdecken. Und hierbei spielen Emotionen + die Wahrnehmung der eigenen Intuition eine große Rolle.

Auch Zielsetzung und Selbsteinschätzung ist bedeutend. Der Autor erklärt:

Es ist völlig ok, mehr zu wollen, als das, das Durchschnittliche. Das, das “in Ordnung” ist. … Manchmal gewöhnen wir uns an, uns mit weniger zufrieden zu geben, als wir eigentlich wollen. Wenn wir das jedoch ständig tun, werden wir eines Tages nicht glücklich sein.

Und genau diese Worte darf man sich zu Herzen nehmen. Wir dürfen uns selbst etwas zutrauen, groß träumen & uns auch gerne mal nicht mit allem zufrieden geben. Es ist völlig ok, große Ziele zu verfolgen & sich dem eigenen Sinn seines Lebens zu nähern.

Wenn es auch Jessica eines Tages happy gemacht hat, ihrem Job 100% ihrer Zeit zu widmen. Inzwischen aber hat sie erkannt, dass ein anderer Lebensweg für sie vorgesehen ist.

Vielleicht würde Jessica auch schon ein neues Hobby helfen, mehr Lebensfreude zu empfinden und nicht voller negativer Emotionen geladen zu sein. Denn: Auch wenn es nur das eine Lächeln oder die eine Vorfreude am Tag ist – dann könnte sie bereits ihrem Lebenssinn einen Schritt näher kommen.

Learning: Nehme deine Emotionen wahr, lerne sie zu lesen & höre auf deine Intuition. Finde heraus, was dir Spaß macht, was dich antreibt & welche Aktivitäten dir Lebensenergie schenken. 




Spielst du auf deinem Spielplatz? 

Ist dir je aufgefallen, mit welcher Leichtigkeit und Energie sich Kinder bewegen? Mit welcher Energie sie herumlaufen, tanzen, oder spielen? 

Gegenteilig dazu haben viele Erwachsene das Gefühl, dass das Leben gerade so an einem vorbeizieht, vieles nicht einfach ist und man nicht genügend Dinge davon erlebt, die man gerne erleben möchte.

Die Lebendigkeit kleiner Kindern tragen wir jedoch alle in uns. Nur vergessen wir das ab und an. Wir tun immer mehr Dinge, die uns nicht liegen, und missen Dinge, die uns gut tun … Und der Spielplatz unseres Lebens “schließt” sich. 

Besonders Aussagen und Vorstellungen der Gesellschaft, wie “du kannst/sollst/darfst nicht” führen dazu, dass viele Menschen zusätzlich eine Mauer um ihren Spielplatz herum aufbauen. Der Unmut steigt und die Verbitterung im Leben nimmt zu. Der Spielplatz des Lebens wird nicht genutzt. Das Leben ergraut. 

John Strackley jedoch versucht zu erinnern, dass wir dem entgegen wirken können. Wir können unseren Spielplatz neu gestalten, wieder erforschen und uns neu ausleben. Wir können Abendteuer erfahren, die uns wieder lebendig werden lassen und unsere innere Flamme zum Brennen bringen.

Du kannst es dir nicht leisten, “Lebendig” zu sein, Reisen zu gehen oder Neues auszuprobieren? Hier mein Tipp: Versuche ab sofort, bei jedem Einkauf zu überlegen: “Brauche ich das wirklich, oder spare ich mir lieber die 10 € und investiere später in meine lang erwünschte Reise?” Fühl in diesem Moment ganz genau in dich rein und beobachte, was dir wirklich wichtig ist. Verfolgst du diesen Tipp, kannst du dir über einen bestimmten Zeitraum das Geld auf die Seite legen, mit dem du dir deinen Traum erfüllen kannst!

Die einzige Frage ist – Wie sieht dein Spielplatz aus?

  • Ist dein Spielplatz ein Leben am Meer?
  • Besteht dein Spielplatz aus einem Mann/Frau, zwei Kindern und einem Haus mit einem großen Garten?
  • Oder stammt diese Vorstellung aus einem Werbefilm für eine Bank?
  • Entspricht es deinem Spielplatz, mit drei Freunden auf in einem Cabriolet zum Strand zu fahren und dabei die Songs auf dem Radio mitzusenden?
  • Oder siehst du dieses Leben durch die Brille einer Autowerbung? 

Vergiss nicht: Dein Spielplatz ist einzigartig und soll einfach dem entsprechen, was du als genussvoll empfindest. Bewerte ihn nicht nach den Träumen anderer Menschen.

So nähern wir uns dem Zweck der Existenz …

Der Zweck der Existenz (ZDE)

Eine Geschichte habe ich bereits in einem anderen Buch, namens “The Big Five For Life” von John Streckley, sehr inspirierend gefunden. Auch wenn es sehr simpel erscheinen mag, handelt diese ganz einfach davon, dass jeder Mensch seinen Zweck der Existenz (ZDE) finden sollte, um langfristig ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Auch wenn das als eine sehr offensichtlich zielgerichtete Aufgabe ist, ist deren Durchführung bzw. die Findung des ZDEs nicht unbedingt einfach. Nur wenige Menschen wissen, was deren Zweck der Existenz ist.

Manche Menschen wissen ohnehin nicht, wie man auf dem eigenen Spielplatz spielt – da sie es nie im Kindesalter lernen durften, und das Umfeld es nicht erlaubt. Da sie nie ein Umfeld hatten, die sie an die Kunst des Leben Genießens geführt hat. 

The Big Five For Life

Aus diesem Grund liefert John Streckley eine Alternative, wie man seinem Zweck der Existenz einen Schritt näher kommen kann. Er schlägt vor, sich die eigenen Big Five For Life zu überlegen. Das heißt, über die fünf Dinge nachzudenken, die man im Leben tun möchte, sehen oder erleben möchte, bevor man stirbt. Hat man diese fünf Dinge ausfindig gemacht, solle man seine ganze Energie und Zeit auf die Erfüllung dieser fünf Dinge aufwenden.

Du bist auf der Suche nach deinem ZDE? Du bist nicht erfüllt, in dem was du tust? Du weißt auch nicht, wie du beginnen könntest, diese fünf Dinge zu identifizieren?

  1. Nehme dir Stift und Zettel zur Hand
  2. Überlege dir die fünf Dinge, die du gerne tun oder erleben möchtest, bevor du stirbst
  3. Richte in der Folge all deine Energie und Zeit dafür auf, diese fünf Ziele zu erfüllen. Dies muss nicht Vollzeit geschehen. Beginne mit 5 Minuten am Tag, 1h am Abend oder einen Tag am Wochenende – Gehe deinen Gefühlen nach & lasse deiner Lust freien Lauf
  4. Lerne dich während des Prozesses besser kennen, finde heraus, was genau dich an diesen Tätigkeiten glücklich macht. Führe auch dazu eine neue Liste
  5. Nehme dir nach 60 Tagen einen Nachmittag Zeit, versuche die Muster in deinen Tätigkeiten herauszukristallisieren und finde Schemata an Glück und Freude, die du nach und nach immer besser auch in deinen Alltag integrieren kannst

Beispiel: Ist eines deiner Ziele zu Reisen, dann spare für eine gewisse Zeit Geld an, damit du dir diesen Traum erfüllen kannst. Während dieses Prozesses – und spätestens beim Reisen, werden sich dir Möglichkeiten erschließen, wie du dies regelmäßiger in dein Leben implementieren kannst.

Anhand der oberen Schritte solltest du somit nicht nur in der Lage sein, deine Big Five for Life zu identifizieren, sondern auch dem Zweck deiner Existenz näher kommen. Und schon lebt sich das Leben leichter, zielgerichteter & mit durchweg mehr Lebensenergie!

Dein Value durch das Leben des ZDEs

Womöglich fragst du dich: “Na, was bringt mir nun das Ausleben meines Zwecks der Existenz?” Nun, die Auswirkungen machen sich nicht nur in deinem inneren Wohlbefinden deutlich, sondern haben auch einen großen Einfluss auf dein Außen. Der Autor beschreibt die Auswirkung wie folgt:

Je mehr man mit seinem ZDE im Einklang ist, und je mehr man ihn jeden Tag in jedem Moment erfüllt, desto mehr Menschen fühlen sich zu einem hingezogen. Man strahlt Energie aus, die man nicht vortäuschen kann. Die eigene Authentizität und Klarheit ziehen andere Menschen aus dem eigenen Umfeld an.


Streckley’s Geschichten – Ein Blumenstrauß an Inspiration, Reichtum und Wohlbefinden.

Erinnerst du dich an die Anfangszeilen…

Bevor Sie diesen Beitrag lesen, bitte besprechen Sie mir Ihrer inneren Stimme, was die Zeit, in welcher Sie jede einzelne Zeile durchgehen, für Deine Zeit Hier bedeuten könnte. 

In diesem Sinne übergebe ich das Zepter an dich: Was bedeutetet dieser Beitrag für dich? Up to you!

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